Der Stadtverband Olsberg läd ein, zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema:
„Bürgerhilfe“, Hilfestellung in Notsituationen am 19. August 2010, um 18.00 Uhr Rathaus Olsberg, Ratssaal,
vorgestellt wird dieses Thema durch den Vorsitzenden der „Bürgerhilfe Medebach e. V.“ Herrn Heinrich Nolte.
Die Zielsetzung des Vereins besteht darin, dass sich in Not geratene Menschen an ihn wenden können. Die Vereinsmitglieder wollen sich dann bemühen, Hilfestellung zu geben und einen Weg aus dieser Notsituation zu finden. Die Art von Notsituationen, für die der Verein eine Lösung suchen will, soll grundsätzlich nicht auf bestimmte Bereiche beschränkt sein, sondern sich auf alle Lebenssituationen beziehen. Hilfeersuchen können z. B. darin liegen, dass ältere Mitbürger so lange wie möglich in ihrem Eigenheim bzw. ihrer Wohnung bleiben möchten, aber den Schneeräumdienst im Winter körperlich nicht mehr schaffen. Die Bürgerhilfe hat dazu eine Initiative ergriffen, Sie will Personen erfassen, die solche Hilfe benötigen und die solche Hilfeleistungen (ggf. gegen angemessenes Entgelt) anbieten.
Nehmen Sie die Gelegenheit wahr, das Thema Bürgerhilfe kennen zu lernen. Vielleicht ist es eine sinnvolle Ergänzung in ihrem Ortsteil, in der Kernstadt.
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Gestaltungssatzungen
Im Jahr 2005 hat sich der Ausschuss Planen und Bauen intensiv mit den in Olsberg vorhanden und den Ort auszeichnenden, traditionellen Gestaltungselementen beschäftigt. Mit Unterstützung des Westfälischen Amtes für Landschafts- und Baukultur, Münster, wurde eine umfangreiche Analyse durchgeführt, um die für die Stadt Olsberg typischen traditionellen Gestaltungselemente der Gebäude zu erarbeiten. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Untersuchung wurde im Januar 2006 der „Grundsatzbeschluss zu örtlichen Bauvorschriften“ durch den Rat der Stadt Olsberg gefasst. Die in diesem Grundsatzbeschluss genannten Gestaltungselemente dienen seither als Grundlage für den Erlass von Gestaltungssatzungen, insbesondere begleitend zur Aufstellung von neuen Bebauungsplänen. Gestaltungssatzungen sind baurechtliche Instrumentarien, mit dem die Städte und Gemeinden sogenannte "örtliche Bauvorschriften" für einen räumlich klar abgegrenzten Bereich erlassen können. Diese örtlichen Bauvorschriften können als • eigenständige Gestaltungssatzung auf der Grundlage landrechtlicher Bestimmungen erlassen oder • in Form von gestalterischen Festsetzungen in einem Bebauungsplan festgesetzt werden. Im Gegensatz zu den normierten Gestaltungselementen einer Gestaltungssatzung gibt die Gestaltungsfibel der Stadt Olsberg Empfehlungen für Bauvorhaben und für die Errichtung von Werbeanlagen. Weitere Informationen finden Sie in der Gestaltungsfibel (siehe Link unten). Um einen verbindlichen und einheitlichen rechtlichen Rahmen für die Gestaltung der Gebäude zu definieren, wurde weiterhin beschlossen, Gestaltungssatzungen für die einzelnen Ortsteile zu erarbeiten, in denen den jeweiligen Besonderheiten der Ortsteile Rechnung getragen wird. Für Wulmeringhausen wurde bereits eine Gestaltungssatzung beschlossen. Der Grund für die Auswahl Wulmeringhausens lag in dessen Teilnahme am Dorfwettbewerb. In der gestrigen Ratssitzung lag der Vorschlag für eine Gestaltungssatzung in Gevelinghausen vor. Wir haben es in Gevelinghausen, Antfeld und Elpe (anders als in Wulmeringhausen) mit Orten ohne historischen Kern und mit einer sehr inhomogenen Bausubstanz zu tun. Mit dem Erlass einer Gestaltungssatzung hätten wir eine große Zahl von Häusern, die der Satzung nicht entsprechen und auch in Zukunft nicht entsprechen können (z.B. verklinkerte Häuser in verschiedensten Farben). Zudem gibt es zumindest in Gevelinghausen eine breite Ablehnung der Bürgerschaft. Der CDU Arbeitskreis „Gestaltungssatzung“ ist der Meinung, dass die Gestaltungssatzung in diesen Orten zusammen mit der Gestaltungsfibel der Stadt Olsberg einen empfehlenden Charakter haben sollte. Der AK„Gestaltungssatzung“ hat der Fraktion empfohlen, sich zunächst nicht weiter mit Gevelinghausen zu befassen, sondern einen Ort mit historischem Kern (Bruchhausen, Assinghausen oder Elleringhausen) zu wählen, um auch in einem dieser Dörfer die Diskussion mit den Bürgern zu führen. Nach Meinung des Arbeitskreises sollte in diesen Orten auch nur der historische Kern unter eine verpflichtende Gestaltungssatzung gestellt werden. In den übrigen Innenbereichen (34ger Bereiche) dieser Orte sollte die Gestaltungssatzung ebenfalls eine empfehlenden Charakter haben. Die Festsetzung des Randabstandes bei Solar- und Photovoltaikanlagen sollte nach Auffassung des AK komplett entfallen, da es schon jetzt Systeme gibt, die komplett in der Ebene der Dachdeckung liegen und nicht den optischen Effekt wie die früheren aufbauenden Anlagen hervorrufen. Der Vorsitzende des AK Karl-Josef Wiegelmann beantragte für die CDU Fraktion zum Beschlussvorschlag der 2. Erg. 176/2008 Diskussion zur Gebäudegestaltung die oben genannten Punkte zu beschließen, der Rat folgte diesem Antrag.
Christian Wulff ist der zehnte Bundespräsident in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde am Mittwoch mit 625 Stimmen und damit mit der absoluten Mehrheit der Stimmen im dritten Wahlgang von der Bundesversammlung gewählt. "Ich nehme die Wahl aus voller Überzeugung an und freue mich auf die neue verantwortungsvolle Aufgabe", sagte Christian Wulff im Anschluss an seine Wahl. Er freue sich, dass er von der absoluten Mehrheit der Bundesversammlung gewählt worden sei und bedanke sich für das entgegengebrachte Vertrauen.
Zugleich dankte Wulff seinem Mitbewerber Joachim Gauck für den außerordentlich "fairen Wettbewerb" um das Amt des Bundespräsidenten. Mit Blick auf seinen Amtsvorgänger Horst Köhler, dessen 2004 geäußerter Anspruch war, er wolle Deutschland dienen, sagte Wulff, diesem Anspruch sei Horst Köhler stets gerecht geworden. Er und seine Ehefrau hätten nicht nur die Sympathien und Herzen vieler Menschen gewonnen, sondern insbesondere mit seinem Engagement für Afrika "Maßstäbe gesetzt".
In seiner Rede erklärte Wulff, es sei für ihn ein bewegender Moment, im 20. Jahr der Deutschen Einheit im Berliner Reichstag, und damit nur wenige Meter von der ehemaligen Mauer entfernt, zum Bundespräsidenten des wiedervereinigten Deutschlands gewählt worden zu sein. Er wolle seinen Teil zur "inneren Einheit unseres Landes" beitragen. "Wir alle haben Verantwortung für unser Land. Die Zukunft liegt in unseren Händen", appellierte Wulff an die Mitglieder der 14. Bundesversammlung. "Wir brauchen alle Menschen in unserem Land und sollten aufeinander zugehen", sagte Wulff. Zugleich sei es der gemeinsame Anspruch, in besonderer Verantwortung der deutschen Geschichte die Zukunft zu gestalten. "Gott schütze unser Land", so die abschließenden Worte des frisch gewählten Bundespräsidenten Christian Wulff.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte im Anschluss an die Wahl Christian Wulffs, sie freue sich "von ganzem Herzen" über dessen Wahl. "Christian Wulff ist jemand, der auf die Menschen zugehen wird, der auch schwierige Situationen für unser Land erklären wird, der aus meiner Sicht genau der Richtige ist, um in dieser Zeit Bundespräsident zu sein", sagte die CDU-Vorsitzende am Mittwochabend. "Ich glaube, dass die absolute Mehrheit zum Ende des dritten Wahlganges auch deutlich gemacht hat: Hinter Christian Wulff steht eine große Mehrheit, die er auch in der Bevölkerung finden wird."
Am Dienstag, 06.07.2010 tagt der Ausschuss Planen und Bauen
Die Dorfgemeinschaft Gevelinghausen plant unter der Federführung des Ortsvorstehers Michael Becker die Neugestaltung des Dorfplatzes. Geplant ist ein anspruchsvoller Ortsmittelpunkt, u. a. wird der derzeitige sanierungsbedürftigte Brunnen durch ein neuen, interessanten Brunnen ersetzt. Die dahinter liegende Mauer wird neu gesetzt und der Baumbestand reduziert. Ein großer Teil der benötigten Leistung wird von der Dorfgemeinschaft in Eigenleistung erbracht. Das Gestaltungskonzept wird im Ausschuss vorgestellt.
Weitere Tagesordnungspunkte sind Veränderungen in Bebauungsplänen. U. a. die Bebauungspläne: "OchsenbergII" in Antfeld, "Regeland" in Wiemeringhausen, "Ortskern Ost" in Olsberg und weitere.
Der Hochsauerlandkreis hat sich mit dem im April 2006 vom Kreistag beschlossenen "Wirtschaftspolitischen Programm" eine Grundlage und Perspektive für die Entwicklung der nächsten Jahre gegeben. Das regional erarbeitete und abgestimmte Programm soll für die strategische Ausrichtung des Hochsauerlandkreises maßgeblich sein. Als politischen Aufgabenschwerpunkt definiert das "Wirtschaftpolitische Programm" die "Regionale Bildungsoffensive". Bildung ist Voraussetzung für die individuelle gesellschaftliche Teilhabe und die persönliche Zufriedenheit. Bildungserfolg ist die entscheidende Determinante für beruflichen Erfolg und Status, Zugang zu Finanzmitteln, Investitionen, Institutionen und Personen.
Ziele der kreisweiten Bildungsoffensive: -Schaffung durchgängig optimaler Bildungsvoraussetzungen für jede Bevölkerungsgruppe, um die Herausforderungen des gesellschaftlichen und technologischen Wandels bewältigen zu können -Antwort auf die sozialpolitischen, wirtschaftlichen und kulturellen Herausforderungen im internationalen Wettbewerb der Standorte -Förderung qualifizierten Nachwuchses für die heimischen Unternehmen -rechtzeitige Schaffung von Strukturen der kommunalen Bildungsverantwortung und -Nutzung der demografischen Rendite
Die Gründe für eine stärkere Rolle des Kreises im Bildungsbereich sind: 1. Der demografische Wandel -sichtbar am bereits durchlebten und prognostizierten Rückgang der Schülerzahlen und der Anzahl der Schulen- und die gesteigerten Anforderungen auf den globalen Märkten haben u. a. zur Folge, dass die heimischen Unternehmen Schwierigkeiten haben, qualifizierte Facharbeitskräfte zu finden und fordernandererseits die Schulpolitik auf staatlicher und kommunaler Ebene zu innovativen Lösungen heraus. Er setzt zudem Ressourcen frei, die für Bildung genutzt werden können (verbesserte Lehrer-Schüler Relation, bessere Lernumgebung für den Ganztag). 2. Im Wettbewerb der Regionen und im "Kampf um Köpfe" spielen weiche Standortfaktoren, wie z. B. optimale Betreuungs- und Bildungseinrichtungen eine entscheidende Rolle. Der ländliche Raum ist besonders herausgefordert, seine Rahmenbedingungen attraktiv zu gestalten (Betreuungsquote für Kinder von 0 bis 6 Jahren, Versorgung mit schulischen Ganztagsangeboten). 3. Migranten, aber auch Schüler aus sozial benachteiligten Familien können oftmals aufgrund von multidimensionalen Benachteiligungen und Defiziten ihre Potentiale nicht vollständig einsetzen. Ihre Talente, auf die die Gesellschaft angewiesen ist, gehen verloren (Anzahl Schüler ohne Abschluss, Anteil der Ausländer und Aussiedler an den Schülern ohne Abschluss, Anzahl Förderschüler, Ergebnisse Sprachuntersuchung). 4. Die Anforderungen durch technologische Innovationen, höheres Arbeitstempo und Modernisierungen an die Qualifikation der Arbeitnehmer steigen täglich. Hohe Quoten von Schülern, die die Schule mit Studiererlaubnis verlassen (Fachhochschulreife und Abitur) sind daher wichtig. Um den Wert ihrer Arbeit dauerhaft zu stärken, müssen qualifizierte berufliche Weiterbildungen angeboten werden. 5. Im Rahmen der staatlich-kommunalen Verantwortungsgemeinschaft ist die Rolle der Kommunen in der Bildung über die des Schulträgers hinausgewachsen und muss gefüllt werden. Insbesondere wollen Kommunen die Synergien nutzen, die aus einer besseren Vernetzung kommunaler Bildungsinstitutionen und -akteure wie der Musikschule, den Volkshochschulen, Bibliotheken und Weiterbildungseinrichtungen entstehen können. Informelle, non-formale und formale Bildungsprozesse sollen besser verzahntwerden.