Baldige Realisierung der B7n?
Aktiv für den Weiterbau der B7neu im Anschluss an die A46
Bei der Freigabezeremonie der Olsberger Umgehungsstraße am 5. November 2010 demonstrierten Antfelder und Altenbürener Bürger mit Plakaten und Worten - auf Initiative ihrer CDU erstmals gemeinsam - für den baldigen Weiterbau der B7n.
Schließlich verlagert sich durch die Umgehungsstraße ein Teil des Verkehrs auf die B7 durch Antfeld und Altenbüren. Regionalfernsehen und Presse berichteten ausführlich darüber.
Zeitgleich hatte sich auch Hubert Kleff, unser heimischer CDU-Landtags-abgeordneter, mit einem Brief an den NRW-Verkehrsminister für den zügigen Weiterbau der B7neu (ab Nuttlar bis Brilon) im Anschluss an die A46 eingesetzt.
Im Antwortschreiben vom 23. November 2010 erläutert der Minister u. a.:
„Die Bedeutung dieses Abschnitts wird durch die Ausweisung im vordringlichen Bedarf des aktuellen Bedarfsplanes für die Bundesfernstraßen bestätigt.“
Zum Planungsstand teilt er mit, „dass zurzeit der Vorentwurf in Bearbeitung ist und voraussichtlich bis Ende 2011 fertig gestellt wird. Anschließend erfolgt die Genehmigung des Entwurfs durch den Bund.“
Dass aber die baldige Realisierung der B7n letztlich vom Geld abhängt, macht der Minister abschließend deutlich:
„Unter Berücksichtigung der künftigen geringeren Mittelzuweisungen für den Bau von Bundesfernstraßen durch den Bund wird über die Priorisierung auch der B7n neu zu entscheiden sein.“
Klar ist, dies gilt für jedes Straßenprojekt, auch für die A46, denn ihre geplante Fertigstellung im Jahr 2016 hängt natürlich auch vom kontinuierlichen Geldzufluss ab.
Mehr als das Geld aber sorgt die Antfelder und Altenbürener CDU ein neu aufgetauchtes Problem, was zu Trassenänderungen der B7n im Raum Altenbüren und damit zu Zeitverzögerungen von mindestens einem Jahr führen könnte. Vor dem Hintergrund von PFT-Belastungen des Grundwassers in der Umgegend soll ein hydrogeologisches Gutachten Erkenntnisse über mögliche Beeinträchtigungen der Trinkwasservorkommen durch die Trasse der B7n liefern.
Diese Problematik wurde vor einiger Zeit auch im Arbeitskreis „Infrastruktur / Regionale“ der HSK-CDU besprochen, dem auch die Vorsitzenden der Altenbürener und Antfelder CDU angehören. Einig war man sich, dass sich in allernächster Zeit Vertreter der CDU-Stadtverbände Brilon und Olsberg mit unseren heimischen Spitzenpolitikern und Fachleuten besprechen sollten, wie Zeitverzögerungen bei der B7n vermieden werden können.
Die Antfelder und Altenbürener CDU werden jedenfalls auf diese Gespräche drängen. Denn nur, wenn man sich vor Ort einig ist, wird man etwas bewirken können.
Außerdem werden wir wie die Altenbürener weiterhin im Arbeitskreis der HSK-CDU mitarbeiten. Ziel des Arbeitskreises ist es unter anderem, auf örtlicher und überörtlicher Ebene, nicht nur die Verwirklichung der B7n voranzutreiben, sondern auch andere Straßenprojekte unserer Region. So soll letztlich die geballte Meinung der Region, als Resolution oder Forderungskatalog, den zuständigen Behörden und Politikern zugeleitet werden. Die Zeit dafür ist günstig, denn die Vorarbeiten der Planer für die Neuaufstellung des Bundesfernstraßenplanes, der ab 2015 gelten soll, haben bereits begonnen. Und v o r h e r sollten die Planer „etwas in den Papieren haben“, wie es im Arbeitskreis jemand ausdrückte.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Geld fließt, wenn alle Planungsvorläufe der Projekte, wie etwa das Planfeststellungsverfahren, abgeschlossen sind.
Verfasser: J. Gödde
Schließlich verlagert sich durch die Umgehungsstraße ein Teil des Verkehrs auf die B7 durch Antfeld und Altenbüren. Regionalfernsehen und Presse berichteten ausführlich darüber.