Bundesstraßen B480 B236

 

Gäste in Wiemeringhausen

 Mit der Fertigstellung der A 46 bis Nuttlar im Jahr 2016 wird sich auch das Lebensumfeld der Bestwiger Bürger entlang der B 7 verbessern, täglich werden 10 000 Fahrzeuge weniger über die Durchgangsstraße vor ihren Häusern fahren. Die langersehnte Ortsumgehung Olsberg ist fertig. Gleichzeitig können die  Olsberger- und Bigger- Anwohner der Durchgangsstraße B 480 aufatmen, denn besonders der Schwerlastverkehr ist umgeleitet. Der Landal Park in Winterberg ist eröffnet worden, verbunden mit noch mehr Touristen in Winterberg. Alles wichtige Projekte für unsere Region! Was bedeutet dieses aber für die B480 am Ende der Umgehungsstraße in Richtung Hallenberg B 236? Das schon jetzt hohe Verkehrsaufkommen wird weiter steigen. 

 

In Wiemeringhausen besteht seit 15 Jahren ein Arbeitskreis Verkehr, unter dem Vorsitz des Ratsmitgliedes  Peter Seiffertt.  Als Erfolge dieser Arbeit sind u. a. zu verzeichnen,  die Verkehrsberuhigung Rg. Niedersfeld und den für 2011 geplanten Radweg Assinghausen – Wiemeringhausen, entlang der B 480. Beide Projekte haben Jahre bis zu ihrer Realisierung benötigt. Im Bundesverkehrswegeplan ist im weiteren Bedarf  eine Ortsumgehung Wiemeringhausen eingeplant.

Um die Problematik regional zu erörtern hat die CDU Stadtverbandsvorsitzende Hiltrud Schmidt die Stadtverbände der Nachbarstädte Winterberg und Hallenberg eingeladen. Als Gäste waren weiterhin Prof. Dr. Patrick Sensburg MdB, Heinrich Nolte Vorsitzender HSK CDU AK Infrastruktur, Bürgermeister Wolfgang Fischer und die Teilnehmer des örtlichen Arbeitskreises geladen. 

 

In der Sitzung kristallisierte sich heraus, dass Projekte nur erfolgreich sind, wenn sie gemeinsam getragen werden. Patrick Sensburg will sich für eine besseren Platz im Bundesverkehrswegeplan für Niedersfeld und Wiemeringhausen einsetzen, ergänzte aber, dass man realistisch bleiben sollte, damit nicht überzogene Erwartungen im Nachhinein zur Enttäuschung führten. 

Bei Vorschlägen wie z. B. Nachtfahrverbote für LKWs wies der stellvertr. BM Lingen (Hallenberg) darauf hin, die Standorte der hiesigen Unternehmen nicht noch weiter zu belasten.

Aus der Versammlung wurde angemerkt, dass in früheren Jahren Sonderzüge mit Wintersportlern nach Winterberg gefahren wären. Michael Beckmann Touristik Wtbg. berichtete, dass konzeptionell an interessanten Angeboten gearbeitet würde, um den Schienenverkehr zu aktivieren. Auch würde Winterberg  den Touristen andere Nebenstrecken anzeigen, die Annahme wäre u. a.  wegen der Navigationsgeräte aber nur mäßig.

Bürgermeister Wolfgang Fischer hob hervor, dass diese Veranstaltung, wo viele Ideen eingebracht wurden, einen Prozess einleiten könnte. Heinrich Nolte zeigte Möglichkeiten auf, wie mit vielen kleinen Aktionen Entlastungen erfolgen könnten, z. B. Immissions- und Lärmmessungen und die  Überprüfung von  „Mautflüchtlingen“. Die Thematik wird  in den HSK CDU AK Infrastruktur einfließen.

 

Die Versammlung kam übereinstimmend zu dem Ergebnis die Thematik -Entlastung der Bundesstraße- in weitern Veranstaltungen zu erörtern und sich mit Fachleuten zu verstärken, um gemeinsam die Situation zu verbessern.

 

Bildunterschrift Gäste: Michael Beckmann Tourismus, Heinz Schmidt OV Ndf., Heinrich Nolte AK, Elke Michels Vors. Stadtverb.Wtbg., Patrick Sensburg MdB, Peter Seiffertt AK, BM Wolfgang Fischer, Alfons Dielenheim Stadtverb. Hallenberg, Günther Lingen stellvertr. BM Hallenberg

 

 

Arbeitskreis Verkehr Wiemeringhausen

Arbeitskreis Verkehr Wiemeringhausen 

von links Talat Durguter, Gerd Schmidt, Rüdiger Caspari, Dieter Moos, Josef Klauke, Franz Weigand

stehend Jürgen Winzer, Werner Hückelheim

 

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