Dichtigkeitsprüfung

CDU-Landtagsfraktion will bürgerfreundliche Lösung

Wir haben es uns nicht leicht gemacht. Aber wir haben auf dem Weg das Vertrauen

in Minister Remmel und sein Haus verloren. Das, was zum Schluss aus dem Hause

Remmel kam, war und ist nicht bürgerfreundlich. Das ist aber gerade das, was die

Maxime des Handelns der CDU-Landtagsfraktion bei der Dichtigkeitsprüfung ist: Sie

muss bürgerfreundlich sein. Deshalb werden wir zusammen mit anderen eigene

Vorschläge für eine bürger- und umweltfreundliche Dichtigkeitsprüfung erarbeiten.

Ein Abwasserrohr muss dicht sein, dieses Prinzip steht unmissverständlich. Was uns

aber stört, ist der „Generalverdacht“, unter den Minister Remmel mit seiner

Verordnung alle Hausbesitzer in NRW stellt. Denn zurzeit will Minister Remmel

Hausbesitzer dazu zwingen, bis zu einem bestimmten Stichtag die Dichtigkeit ihrer

Rohre prüfen zu lassen – zum Beispiel unabhängig davon, ob das Haus mit seinen

Zu- und Ableitungen erst jüngst erbaut worden oder schon älter ist. Deshalb

schlagen wir vor, eine Dichtigkeitsprüfung „bei begründetem Verdacht“ zu fordern,

durchführen zu lassen und gegebenenfalls dann zu sanieren. Davon unberührt bleibt

die Pflicht zur Prüfung der öffentlichen Kanäle. Die haben einen erheblich höheren

Anteil an der Kanalisation. Also lassen wir doch die Kirche im Dorf.

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