Dr. Röttgen zu Gast in Olsberg

Im Rahmen der Sommertour „Ehrenamt“ besuchte Dr. Norbert Röttgen Landesvorsitzender der CDU NRW und Bundesumweltminister die Kolpingsfamilien in Olsberg.
Nach der Begrüßung durch die Stadtverbandsvorsitzende Hiltrud Schmidt moderierte Heiner Brambring die Arbeit der Kolpingsfamilien vor Ort. Eindrucksvoll wurde die Aktion Rumpelkammer und das Engagement für die Eine-Welt-Arbeit vorgestellt. Engagiert Mitglieder brachten die Themen Bildungsarbeit, Ausbildungspatenschaften bei Hauptschülern, Ausbildungswerkstatt und Mehrgenerationenprojekte den Zuhörern beispielhaft nahe.
Dr. Röttgen zeigte sich beeindruckt von der interessanten, auf den Punkt gebrachten Vorstellung. Er betonte, dass das Kolpingwerk – ausgehend vom christlichen Menschenbild – soziale Arbeit global verstehe: „Was Sie hier machen, ist enorm wichtig für die Gesellschaft.“ Dr. Röttgen zitterte den ehemaligen Bundesverfassungsrichters Ernst-Wolfgang Böckenförde: „Der freiheitliche säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.“
Dr. Röttgen sprach zwei wichtige Themen für die Zukunft an, über die ein Konsens gefunden wurde, die von jahrzehntelangen Kampfthemen zu Gestaltungsthemen werden.
Der Schulkompromiss von CDU, SPD und Grüne in NRW, wo er die Auffassung vertrat, die Institution sei für den Menschen da und nicht umgekehrt, da sei kein Platz für Ideologien. Den Atomausstieg und den Einstieg in „Erneuerbare Energien“ begründete der Bundesumweltminister mit der Wahrung der Schöpfung.
Bürgermeister Wolfgang Fischer bat Herrn Dr. Röttgen sich in das „Goldenen Buch“ der Stadt Olsberg einzutragen.


