Fracking

In der letzten Stadtratssitzung berichtete Herr Dietrich, Hochsauerlandwasser zu dem Antrag der Firma BNK Deutschland auf Erteilung einer Aufsuchungserlaubnis für Kohlenwasserstoffe:

Seit einiger Zeit wird in der Öffentlichkeit über die Suche nach Erdgas in Deutschland berichtet. Hierbei handelt es sich um sog. unkonventionelles Gas.  Man versteht unter unkonventionellen Vorkommen gashaltige Gesteine, in deren Poren oder Hohlräumen das Gas, hier Methan, weitgehend eingeschlossen ist und deren Durchgängigkeit sehr gering ist. Die Förderung erfordert ein technisch aufwendiges Verfahren, welches als Hydraulic Fracturing, kurz Fracking bezeichnet wird. Dabei wird zunächst auch vertikal eine Bohrung abgeteuft, bis die Sedimentschicht erreicht wird, in welcher das Erdgas gebunden ist.

Um das Gas aus dichten Gesteinen mit einer ökonomisch vertretbaren Rate entnehmen zu können, muss die Durchlässigkeit künstlich erhöht werden. Dazu wird die Gesteinsstruktur aufgebrochen, um möglichst großflächig. DAS Aufbrechen des Gesteins in der Schieferschicht geschieht durch Einpressen eines Gemisches aus Wasser, Sand und chemischen Additiven unter hohem Druck. Diese Chemikalien enthalten auch Biozide. Die Gewinnung von unkonventionellem Erdgas ist mit Umweltbeeinträchtigungen verbunden. Sie reichen von Lärmbelästigungen und Flächenverbrauch, über Schadstoffemissionen bis zur möglichen Verunreinigung von Grund- und Trinkwasser. http://www.hochsauerlandwasser.de/infocenter-hsw/fracking/

Der Stadtrat hat sich einstimmig gegen den Antrag ausgesprochen.

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