In einer gut besuchten Veranstaltung des CDU Stadtverbandes stellte der Vorsitzende der „Bürgerhilfe Medebach“, Herr Heinrich Nolte das Konzept vor. Mit dieser Initiative will man Menschen Hilfestellung in Notsituationen geben.
Der Verein wurde vor 7 Monaten gegründet und hat inzwischen 67 Mitglieder, die bereit sind im Alltag Mitbürgern auf verschiedenste Weise zu helfen. Jeder hilft freiwillig und soviel wie er möchte.
Heinrich Nolte lieferte ein anschauliches Bild über die bisher in seiner Stadt geleistete Arbeit. Zu Beginn kam viel Arbeit auf den Verein zu. Der Verein musste gegründet werden, Haftungsfragen mussten geklärt werden, die Gemeinnützigkeit musste mit dem Finanzamt abgestimmt werden.
Heinrich Nolte gab den Olsbergern mit auf dem Weg, dass man darauf achten sollte, die bestehenden Gruppierungen, Vereine und Institutionen, die Hilfestellung leisten, nicht „in die Quere“ kommt. In solchen Fällen werden Hilfebedürftige weiter geleitet. Der Verein arbeitet daran, dass Menschen die Scheu verlieren und sich an den Verein wenden.
Der Verein hat eine zentrale Rufnummer und ein inneres System aufgebaut.
Olsberg hat mit 16000 Einwohnern die doppelten Einwohner als Medebach. Sollte man eine zentrale Bürgerhilfe aufbauen, oder muss man ein Netzwerk aus Teileinheiten (Ortsteilen) zusammenstellen.
Kann eine solche „Bürgerhilfe“ auch in Olsberg gegründet werden“ Bürgermeister Wolfgang Fischer sagte dazu:“ Dieser Abend könnte eine Initialzündung bringen.“
Als Einladende bin ich der Auffassung, dass die „Bürgerhilfe“ eine Bereicherung für unsere Stadt wäre. Dieses Konzept stellt den Menschen in den Mittelpunkt. In unserer globalen Welt hat man oft das Gefühl, dass der Mensch verloren geht. Es fördert das Miteinander und die Gemeinschaft.
Wir werden kurzfristig weiter an diesem Thema arbeiten, um die „Bürgerhilfe“ in Olsberg anzustoßen. „Bürgerhilfe“ steht und fällt mit den Akteuren. Wenn Sie Interesse an dem Thema haben, melden Sie sich bei uns.
Heinrich Nolte hat in der Veranstaltung deutlich gemacht, dass das Gefühl, einem wirklich geholfen zu haben, nicht mit Geld zu bezahlen ist.
Hiltrud Schmidt
Stadtverbandsvorsitzende